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Rehabilitationssport bei Behinderungen

Gesetze  und Vereinbarungen

Grundlage für den Rehabilitationssport in Deutschland ist das Sozialgesetzbuch (SGB) IX. Im § 44 Abs.1, 3 ist der "ärztlich verordnete Rehabilitationssport in Gruppen" verankert. Er beinhaltet auch Übungen für behinderte oder von Behinderung bedrohte Frauen und Mädchen, die der Stärkung des Selbstbewusstseins dienen. MaßgeblicRehabilitationssport bei Behinderungenh für die Umsetzung des Rehabilitationssports ist die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011. In diesen Vereinbarungen, die auf der Ebene der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) mit den Rehabilitationsträgern geschlossen wurden, sind Gruppengröße, Übungsleitung, Anerkennung von Gruppen und andere Themen angesprochen. Alle von den DBS Landesverbänden anerkannten Rehabilitationssportgruppen werden nach einem einheitlichen Verfahren  geprüft. Dieses bundesweite Anerkennungsverfahren bildet die Grundlage für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Rehabilitationssports in Deutschland.

Rückgrad Hildburghausen e.V.
ist anerkannt und zertifiziert bei den Rehabilitationssportangeboten im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates/Orthopädie für Menschen mit Krebserkrankungen, Osteoporose, Endoprothesenträger, Gliedmaßenschäden, Amputationen, Morbus Bechterew und Haltungsschäden (Zertifikate TBRSV).

Rehabilitationssport ist Sport

In der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport steht:  "Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich auf die behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für Übungen in der Gruppe verfügen, ein. Ziel ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewußtsein insbesondere auch von behinderten oder von Behinderung bedrohten Frauen und Mädchen zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten." Das bedeutet: Rehabilitationssport ist Sport.  In der Gruppe  werden Fähigkeiten erworben, erhalten und erweitert, um jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer die Teilhabe an der Gesellschaft (wieder) zu ermöglichen. Die Gruppe spielt dabei eine Ausschlag gebende Rolle. Der Austausch mit anderen, die ähnliche Einschränkungen haben, unterstützt den Prozess der Rehabilitation sowie dessen Sicherung (Auszug aus dem DPS-Portal Deutsche Behindertensportverband).